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Dienstag, 22. September 2009

IRRTUM MIT FOLGEN - oder wie bestellt man einen Döner richtig



Ich sagte:
„Ohne alles, nur Fleisch!...leg noch zwei Peperoni drauf."
Wenn ich gewußt hätte, was das für Folgen für mich haben würde, hätte ich mein Döner mit allem, Knoblauchsoße und Fallafel dazu bestellt, um nicht das zu erleben, was mir dadurch wiederfahren ist. Doch woher hätte ich wissen können, was auf mich zukommt. Meinen Schneidezahn habe ich deswegen verloren. Habe versucht ihn in einen Diamanten reinzubohren, da ist er entzwei gegangen. Mensch habe ich geflucht. Was fällt diesem Kümmeltürken denn ein, `nen Diamanten in den Döner reinzutun. Da kaue ich an meinem Döner, und es knackt wieder. Als ich in meine Hand spucke, was sehe ich neben meinem abgebrochenen Backenzahn? Noch`n Diamanten! Diesmal durchwühlte ich den Döner, doch da war keins mehr. Ich war empört, schmiß den Döner in die Tonne. Steckte die verfluchten Steine in die Tasche meines Lieblingshemdes als Beweisstück, machte mich auf die Suche nach dem Bauchladen-Döner-Verkäufer im Fußballstadion-Gelände: Irgendwo würde er schon herumwuseln. Ich würde ihm gehörig die Meinung sagen und Schadensersatz verlangen. Und die Klunker würde ich ihm in den Arsch stecken. Doch, wie ich`s mir dachte: er war weg, und mit ihm, zwei meiner Zähne, sowie ein Stück vom Backenzahn. Ein Ellenbogen in der Menge löste den gelockerten Eckzahn auch. Ich sah sicherlich wie einer dieser MAD-Figuren aus, aber ich würde ihn schon finden und zur Rechenschaft ziehen. Wozu gab es Recht und Ordnung in diesem Land. Meine Zähne würde ich schon kriegen. Was mich störte war, daß ich mächtigen Hunger hatte; kein Geld, dafür aber zwei Zahnlücken, in die sich sicher das Dönerfleisch gern verkrochen hätte. Ach, hätte ich den Döner doch im Wutanfall nicht weggeworfen!... Aber, was hindert mich daran, ihn zurück zu holen? Nichts, in der Tonne waren eh nur Dosen...

Nun ja so hatte alles angefangen.
Wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, wäre ich nicht so erpicht gewesen, Genugtuung auszuüben. Ich wusste ja nicht, dass sie mich beschatteten. Hatte keine Ahnung von einem Übergabetermin. Woher sollte ich denn wissen, wann das hätte sein sollen?!!
Sie trauten mir nicht. So wie „Gangster" eben sind. Wenn ich von ihnen gewusst hätte, von dem Grund, dann hätte ich einen Killer angeheuert, der die killt, hätte dann den umgebracht und wäre dann ab nach Mexico, zuvor hätte ich mir in New York meine Zähne herrichten lassen.
So kam eben alles, wie es kommen mußte:
Eines Morgens standen zwei Männer vor meiner Tür, ohne Grund und ohne auf meine Diskussionswünsche einzugehen, nahmen sie mich mit. Wir gingen durch verschlungene Türen und tausend Gänge, bis sie mich auf die Knie vor einem Fettkloß im Halbdunkel nötigten, wo das Licht durch die Gittern auf mich fiel und ich sah seine Hand im Leselampelicht eine weiße Katze streicheln. Sicher hatte er eine Glatze und einen Goldzahn. Er brummte etwas. Ich verstand es nicht. Diese Ausländer, dachte ich; können die nicht mal richtig Deutsch lernen? Wenn er ein Italiener gewesen wäre, hätte ich ja noch mit mir reden lassen. Ihr Akzent ist immer so temperamentvoll. Aber die Türken verhunzen unsere Sprache, ich konnte nicht ertragen wie der Deutsch redet. Da platzte es aus mir heraus:
- Hey! Lern' zu erst mal Deutsch, bevor du mit mir redest, du Kanack!
und schon hatte ich seinen Fuß im Gesicht. Vier Hände drückten mich an den Schultern auf den Boden und ich neigte meinen Oberkörper tief zu Boden, so daß ich den Staub auf dem Boden sah und spuckte Mundvoll den Rest des flüssigen, braunen Mageninhalts aus. Typisch für diese Türken Schuhe mit hohen Absätzen zu tragen. Wollen sich immer größer machen als sie sind. So ein Schleimscheißer. Als ich mich aufrichtete hörte ich nur Fetzen von "Wo sein Stein?" Vielleicht hatte er auch so geredet. Ich wollte die Zwei neben mir fragen, ob sie besser Deutsch reden konnten, doch da fing er an zu fluchen und knallte mir zwei. Mein Lachen hatte ihn wohl verärgert; doch er sah wirklich allzu beschissen aus, mit dieser Frisur. So ein Lockenköpfchen war er, mit einer Haarpracht eines fünfjährigen Mädchens. Mein Glatzkopf war ein Curlie-Sue. Nun ja, ich schaffte irgendwie meinen Lachkrampf unter Kontrolle zu bekommen und fragte die zwei:
- Könnt ihr wenigstens Deutsch?
Doch ich blickte in vier hohle Augen und offene Hände, die sagten:
- Ne diyo bu?
Plötzlich rissen die Wände: Curlie-Sue schrie:
- Ulan yarak herifler, hangi anan--n am--nda buldunuz bu ibneyi?
Er tobte. Die einzigen Wörter, die ich verstand waren, yarak, am und ibne: Schwanz, Votze und Schwuler. Das waren die ersten Wörter, die ich lernte. Freundliche Nachbarsjungen lehrten mich dies und noch: Göt, Bock, Sik, Eckmeck und Gülle Gülle. Nach den Wörtern zu urteilen wollte er ficken, und fragte die Idioten, ob er schwul sei, daß sie ihm einen Mann gebracht hatten. Als ich grinste, sagte der zu meinen Linken:
- Baba, herif ibne laf--n-- duyunca götü kalkt--. Sikilmek istiyor galiba.
- Öyle mi?
grunzte Curlie-Sue und grinste diabolisch:
- Du sagen wo Steine oder ich Fiki-Fiki!
Ich mußte daraufhin kichern. Mann hatte der ein Deutsch beisammen. Entweder war der seit kurzen in Deutschland oder er war ein Sprachidiot. Wo hat der Deutsch gelernt? Im Kindergarten: Fiki-Fiki.
- Das heißt: Entweder sagst du, wo die Steine sind, oder ich fick dich, du Idiot! Außerdem habe ich keine Ahnung von was für Steinen du redest...
Wenn ich gewußt hätte, daß sie von dem Diamanten in meiner Hemdtasche redeten. Nicht, daß ich sie ihnen gegeben hätte, aber dann hätte ich mich in der Situation sicher ganz anders gefühlt: Überlegen und stark. So wußte ich wirklich nicht, was für Steine die wollten. Ich war ja kein Steinmetz oder Bildhauer, was sollte ich denn mit Steinen?
Jetzt fluchte er wieder. Er mochte wohl nicht korrigiert werden, und wie der nun fluchte, ich hörte das eine Wort das ich kannte: Göt, kam in Verbindung mit sikmek auf und kurz darauf beugte ich mich mit heruntergelassener Hose über seinen Tisch und hörte ihn hinten kurzatmiger werden. Das bedeutete also: „Götünü sikdimi ibnesi!" Sprachkurs am Leibe. Hautnaher ging's nicht.
Vielleicht ist das der Alptraum aller Männer, aber mir hatte es nicht viel ausgemacht. Je mehr er hinten in meinem Anus rieb, desto mehr regte dies meinen Stuhlgang. Durch den Tritt in den Magen, lief schon vorhin etwas Dünnschiss aus, so dass er leichter einglitt. Ich habe sein Gesicht nicht gesehen, aber vielleicht war er auch nicht so verwundert, dass er so leicht in mich eindrang. Denn ich denke, er hielt mich wirklich für einen Schwulen. Alle gut gekleideten, modebewußten, gepflegten Männer, werden für schwul gehalten. Ich achte eben auf mein Äusseres und einer Gesichtsmaske bin ich nicht abgeneigt. (Deshalb glänzt auch mein Gesicht so schön.) Nun ja, es war seine Schuld. Ich hatte ihn nicht darum gebeten an meiner Prostata zu reiben. Denn nun spürte ich meinen Darm rumoren und krabbeln... Ich konnte deutlich fühlen, wie die weiche Masse seinen Weg nach aussen suchte... Ich denke Türken können nichts, außer Fluchen. Nun tauchte das zweite mir bekannte Wort, immer wieder in Variationen mit anderen und mit sich selbst auf:
- Bok! Bok ibne Herif! Göt Herif! Ibne Herif. Bok herif! Bok. Bok! Bok!
so gegen Ende verfluchte er mich nicht mit Scheißkerl, sondern rief einfach Scheiße und meinte: Hey ich bin mit Scheiße beschmiert. Der Typ hat mich angeschissen.
Ich ging auf die Knie und packte den Gürtel des verdutzten Bodyguards und sagte:
- Einmal blasen gefällig?
Er blickte mich durch fragende Augen an, und ich machte eine Handbewegung, bei der ich die Zunge an die Wange drückte, kurz nachdem die hohle Hand meine Lippen berührte. Meine Wange beulte sich aus, als wäre etwas Dickes eingedrungen, das ich in der Hand halte. Er zog seine Hüfte zurück, als wolle er seinen Schwanz rausziehen. Nun ja. Daraufhin machte ich die Bekanntschaft mit ihrem Aussteuerkasten, das nach Mottenkugeln roch und mit gehäkelten Tisch-, Bett- und Vitrinentüchern ausgelegt war. Und dabei sagen die Leute, die in der Türkei waren, diese Ausländer seien so gastfreundlich. Nichts dergleichen. Mir wurde kein Türkischer Honig und Eau de Cologne mit Citrusduft angeboten.
Ich sage Euch, ich kaufe keinen Döner mehr von einem unbekannten Bauchladenverkäufer. Wenn ich mir so überlege, habe ich bisher nur Würstchen- und Hot-dog-verkäufer, aber keinen Dönerverkäufer mit Bauchladen gesehen. Vielleicht hätte mich das schon stutzig machen sollen. Aber den größten Fehler, was ich machen konnte war damals zu sagen: „Ohne alles, nur Fleisch... leg noch zwei Peperoni drauf!" Woher sollte ich denn wissen, dass dies ihr Codewort für die Übergabe der Diamanten war. Es war nicht mein Fehler. Sondern deren Irrtum. Wer hätte gedacht, was das für einen Rattenschwanz an Folgen mit sich bringen würde; und zwar für mich. Wenn es ja mein Fehler gewesen wäre, würde ich es ja verstehen, daß ich es ausbaden muss, aber wieso soll ich für etwas büßen, was die Anderen verbockt hatten. Ich wurde allmählich sauer in der Kiste. Die hatten mich mit schmuddeligem Hintern hier eingepackt und der Geruch wurde mit der Zeit intensiver, ich merkte nicht wie säuerlich und stechend es mit der Zeit wurde, es macht mich nur schläfrig... Wenn man von Anfang an in seiner eigenen Duftnote schwimmt, merkt man nicht wie stark dieser ist. Als sie die Kisten aufmachten und zum Erbrechen husteten, wußte ich wie penetrant es gestunken haben mochte. Doch anstatt amüsiert den Schauspiel von aufgequollenen Augen, aufgerissenen Mündern und kniend kotzender Männer zu belachen, rannten meine Füsse und zerrten den Körper mit sich. Diese Türken waren wirklich dümmer als das Gangstertum erlaubte. Ich lachte und rannte weiter. Wohin? Natürlich in meine Freiheit.
Auf den Gängen traf ich dann auf diese Bombe, auf diese Wucht von Frau und meine Füße liefen nun in die andere Richtung. Sie wies meine Liebesbekundungen ab, so versuchte ich mich als Beschützer:
- Lassen Sie mich Sie begleiten. Hier sind böse Männer, sie könnten Ihnen was antun. Sehen Sie, die haben mich gefickt, sie werden Sie erst recht durchficken. Sie sind dazu wie geschaffen.
- Wenn Sie selbst nicht auf ihr Arsch aufpassen können, wie wollen Sie mich beschützen? Wollen Sie ihr Hintern hinhalten, damit ich wegrenne?
- Ja, wenn Sie mir versprechen, mit mir zu schlafen, lassen ich mich für Sie ficken, damit Sie entkommen.
- ...und wieso soll Ihr Schwanz besser sein, als die der Gangster?
- Ich werde liebevoller sein, zärtlicher...
Und öffnete den Mund. Ich hatte ganz vergessen, daß mir zwei Zähne fehlten, und schenkte ihr mein breitestes Lächeln, das nicht mehr strahlte, sondern mir das Gesicht eines Penners verpaßte. Sie schrie kurz auf und sagte:
- Mein Gott! Haben sie je was von einem Zahnarzt gehört.
Ich verstand sie nicht; hauchte mir in die Hand und roch. Was hatte die? Ich lief wieder hinter ihr her, denn ich war kurz stehen geblieben. Als ich sie einholte rümpfte sie die Nase und sagte:
- Riechen sie das auch?
- Was?
- Es reicht nach Scheiße. Als wäre ein Rohr geplatzt und die ganze Kanalisation flutet in den Gang.
- Nein ich rieche nichts. Aber Sie riechen...
- Hey, was erlauben Sie sich!
Ich umkrallte ihre Schulter und schnupperte ihr Haar:
- Nein, ich meine sie duften wie eine Frühlingswiese...
Sie riß sich von meiner Umklammerung und schrie:
- Sie Scheißer. Sie stinken wie ein Haufen Scheiße!
- Na, na. Nicht gleich so anmaßend sein. Das ist aber nicht nett.
- Sie stinken wirklich. Haben sie sich mit Abwasser eingesprüht?
Jetzt erinnerte ich mich an meine Umnebelung im Aussteuerkasten und daran, daß ich gerade mit meinem Leben spielte, falls sie mich erwischten. So sagte ich:
- Ich muß weg!
Und drückte ihr meine Visitenkarte in die Hand.
- Ruf mich an Baby, Du wirst es nicht bereuen!

Tja, woher hätte ich es wissen können, daß sie die Tochter des Idioten ist. So sexy wie die aussah, so gewandt, wie sie sich
ausdrückte, mußte sie adoptiert worden sein. Natürlich freute ich mich, als sie sich meldete und ich hätte nackt herumspringen können, als sie an der Türe klingelte; doch ich hatte ihr die Karte nicht deshalb gegeben, damit ich umsonst meine Wohnung kündige, klammheimlich mein Wohnort und Arbeitstätte übernacht wechsle und untertauche, damit sie mir meine abgelegten Schulterhalter wieder zurückbringt. Die Freude währte kurz, als ich sie durchs Schlüsselloch sah. Und der Steife hielt bis zum Armbruch, und der kam ziemlich schnell. Blaue Augen und aufgeplatzte Lippen gehören zum Inventar eines Hausbesuches, aber noch mehr Geschenke wollte ich von den gastfreundlichen Türken nicht annehmen. Ich wollte mein Lieblingshemd nicht noch mehr beschmutzen. Dies hatte ich extra für sie angezogen. Doch wenigstens verstand ich diesmal was sie grunzten, denn die Göttliche übersetzte so schön, so daß ich bei ihrer Stimme dahinschmolz. Als sie merkte, daß sie aus mir nichts herausholen konnte – ausser Seufzer – nahm sie verschärfte Maßnahmen vor. Gangster sind umbarmherzig. Sie war eine Gangstertochter und benutze die selben Foltermethoden ihres Vaters. So hauchte sie in mein Ohr:
- Mein Vater fickt Männer, um ihr Rückgrad zu brechen. Nichts ist erniedrigender für einen Mann. Doch ich sehe, bei dir muss eine Frau ran.
Ich blickte sie gierig an, meine Poren schrieen Fick mich, doch der gebrochene Arm, die blauen Augen und die aufgeplatzte Lippe verbrauchten mein ganzes Blut, so daß für mein Glied nichts übrig blieb.
Obwohl sie auf mir saß und ihr Unterleib daran rieb, blieb es schlaff und ich konnte nicht reden, da ich mir auf die Zunge gebissen hatte. Sie redete weiter:
- Ich wußte, daß Du schwul bist. Ein Mann wäre schon längst gekommen...
Vielleicht war ich ja gekommen, aber da war ich wohl ohnmächtig. Gott, bitte bitte, laß sie mich ficken, flehte ich, als ich sie weiterreden hörte:
- Ich weiß, daß Schwule Frauen hassen. Sie ekeln sich zu Tode vor uns. Wie schlimm muß es für Dich sein mit einer Frau zu schlafen, hä!? Schau mich an, wenn ich mit dir rede. Ja, meine feuchte, fleischige Muschi wird jetzt Deinen Schwanz auffressen... Ja, da guckst Du... Die Rache ist mein. Läßt Dich genüßlich von meinem Vater ficken Du Schwuchtel. Das hier wird dir nicht Spaß machen. So nimm diese Votze!...
Gott! Sie schaffte es meinen schlaffen Schwanz in sich aufzunehmen, und sie war Profi. In kürzerster Zeit stand ich meinen Mann und hüpfte auf den Wolken, als diese aufrissen und ich fiel.
- Hey, was machen Sie da?!!
Ich dachte, mein Schwanz platzt.
Sie preßte das ganze Blut vom Eichel wieder zurück, so daß er leicht erschlaffte. Ich versuchte meinen Oberkörper zu heben und zu fluchen, doch die Schulterhalter hinderten mich daran und wegen der Zunge kam auch nichts Verständliches heraus. Das, was die machte, war wirklich Folter, denn kaum war mein Schwanz steif, schon drückte sie mit zwei Fingern am Eichel und streichte das Blut mit der anderen wieder zurück, als würde sie bei McDonalds die Ketchupfolie nach Resten ausdrücken. Dann, nach einer längeren, qualvollen Pause, setzte sie sich auf mich. Ich denke, die hatte Lust bekommen, denn diesmal ging sie ab, wie eine Rakete, stöhnte und knetete meine Brustmuskeln, kurz vorm Orgasmus hielt sie inne. Betastete mit offenem Mund meine Brust, dann die Brusttasche. Anscheinend zeigte mein Lieblingshemd seine Wirkung. Es hatte ihr angetan. Anstatt meine Brustmuskeln zu bewundern, holte sie zwei kleine Glasstückchen heraus und hielt sie mir vor die Nase:
- Was ist das!?
So mitten im Sex, kurz vorm Orgasmus sah ich da Nichts und wollte einfach weiter. Sie wiederholte:
- WAS-IST-DAS!?
- Keine Ahnung.
Lispelte ich mit dicker Zunge.
- Die Steine!
- Was für Steine?
- Na, die Steine, die wir suchen!
Ich erinnerte mich wieder an den türkischen Papa und seine Frage „Wo sein Stein, sonst Fiki-Fiki!" und dann, daß ich kein Steinmetz oder Bildhauer war.
- Das sind doch keine Steine.
- Nein, was denn sonst?
- Das sind Glassplitter.
- Ach und wie kommen sie in deine Tasche?
Ich mußte lange überlegen, bis mir der Zwischenfall mit dem Döner einfiel und ich rief erzürnt:
- Den Scheißtürken..., wenn ich den in die Finger bekomme, der mir den Döner angedreht hat, den werde ich... Zwei Zähne habe ich deswegen verloren.
Sie blickte mich mit weit geöffneten Augen an.
- Hä!?
- Na, beim Döneressen habe ich mir die Zähne daran abgebissen. Wenn ich den in die Finger bekomme, dann kann der was erleben...
Sie unterbrach mich mit einem schallenden Gelächter:
- Weißt du was das sind?
Ich schüttelte den Kopf.
- Diamanten, sechs Karat zusammen...
Jetzt lag ich da mit offenem Mund. Die verdammten Steine waren echte Diamanten und ich wusste es die ganze Zeit nicht. Was ich damit alles hätte machen können...
Und das ganze Rumgeficke nur, weil ich sagte: „Ohne alles, nur Fleisch... leg noch zwei Peperoni drauf."

ENDE


Ach ja, wenn Sie das nächste Mal Döner bestellen, achten Sie darauf, was Sie sagen. Es könnte schlimmere Folgen für Sie haben. Ich hatte noch Glück gehabt, in die Hände von tugendhaften Türken zu fallen. Denn ich mußte die Braut heiraten, weil ich sie entjungfert hatte. Jetzt gehöre ich zur Familie und habe sogar zwei(!) Goldzähne: Grins!
Und damit so was nicht noch mal passiert, habe ich das Codewort geändert. Jetzt heißt es: „...und leg noch zwei Peperoni drauf, bitte." Denn wer sagt bei einer Bestellung bitte, und das zu einem Türken!?
Ich habe mir sogar überlegt, pro Diamant jeweils ein Bitte sagen zu lassen, aber, was wäre, wenn wir zehn Diamanten zum Übergeben hätten.
Bei zweien ging's ja noch. Es klang irgendwie süß: „..leg noch zwei Peperoni drauf, bitte-bitte!" Das war unauffällig. Es käme niemand drauf, dass es ein Codewort ist. Jemand, der es zufällig hört, würde es höchstens als geheuchelt oder ironisch-gehässig ansehen, aber nie als Codewort. Bei zehn „bitte" wurde es schon kritisch: „...leg noch zehn Peperoni drauf bittebittebittebittebitte, bitte, bitte ääähm bit-te.... bit-teeh... - mmmmh, waren das schon zehn bitte?" Da würde ja der unarglistigste Passant schon hellhörig werden. So beschloss ich, bei einer bitte und bei der Anzahl der zu übergegenden Diamanten zu bleiben. Denn, war es nicht viel einfacher zu sagen: „...und leg noch zehn Peperoni drauf, bitte."?
Das war dezent unauffällig und nicht irrtümlich benutzbar, so wie es mir geschehen ist...

Also Leute, ihr könnt jetzt, durch meine Cleverness, die ich ins dumme Gangsterleben gebracht habe, unbeschwert Döner bestellen, ohne dass Euch dadurch abenteuerliches Leid wiederfahren wird, wie bei mir. Leichten Herzens könnt ihr sagen: „Ohne alles, nur Fleisch,... und leg noch zwei Peperoni drauf."

SON



P.S: Für diejenigen, die es immer noch nicht geschnallt haben, wie man einen Döner richtig bestellt: niemals, niemals, nie – Bitte sagen! Ihr wisst warum?
Lieber ein Döner im Hals, als ein Irrtum mit Folgen am Hals.